An der Grenze sind auch Gretl und Aschi, die wir von Ushuaia her kennen und die wir seit Coihaique mehrmals getroffen haben. Auch ihnen ist das Wetter zu schlecht geworden. Kaum haben wir die Grenze passiert, als es auch tatsächlich schon besser wird. Als wir bei Trevelin Mittag machen, scheint die Sonne und es ist warm. 
San Carlos de Bariloche und Umgebung werden als “kleine Schweiz” bzw. “Schweiz Argentiniens” vermarktet. Die Stadt liegt am See Nahuel Huapi, wird von Bergen eingerahmt und eine der Hauptattraktionen sind die Schokoladenfabriken. Man kann ihnen bei einem Bummel durch die Straßen einfach nicht widerstehen, zu verlockend sind die Schaufenster dekoriert. Und bei einigen Geschäften werden wir beim Betreten sofort von jungen Mädchen mit Kostproben verwöhnt. Wir lassen uns Eis und andere süße Sachen schmecken. Für uns sind die Preise um einiges günstiger geworden. Aufgrund der Wirtschaftskrise in Argentinien ist der Wechselkurs des Peso zum Dollar nicht mehr 1:1, in der Wechselstube bekommen wir bei Travellerschecks 1,62 Pesos für den Dollar, für Bargeld gibt es sogar 1,70 Pesos.

An unserem 500. Reisetag verlassen wir Bariloche, zusammen mit Barbara und Andreas, die wir zufällig wieder getroffen haben. Wir fahren mit ihnen gemeinsam weiter nach Chile.

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