Blauer Himmel, Sonnenschein – heute ist der perfekte Tag für unsere Abreise. Wir fahren Richtung Süden, auf die Alpen zu, die wir von Merching aus bereits sehen können, weil Föhnwind ist. Bei Mittenwald – Scharnitz überqueren wir die Grenze nach Österreich. Wir fahren durch Innsbruck und weiter auf der alten Brenner Bundesstraße. Auf diesem Weg kommen wir zwar langsamer vorwärts, dafür müssen wir aber auch keine Go-Box kaufen und keine Maut bezahlen. Am Brennerpass ist es dann mit dem schönen Wetter vorbei. Hier hängen die Wolken tief herunter, es hat nur mehr 2 Grad. Bald danach regnet bzw. schüttet es. Bei Verona ist sogar die Autobahn gesperrt, weil es hier Überschwemmungen gibt.

Weltreise Etappe Nahost-Arabien

In Venedig angekommen, buchen wir die Fähre nach Igoumenitsa/Griechenland. Dann schauen wir uns die Stadt an. Wegen der Nachsaison ist nur wenig los, was wirklich sehr angenehm ist. Uns gefällt es trotz des düsteren, wolkenverhangenen Wetters. Das gibt der Stadt ein geheimnisvolles Ambiente, das wir genießen, während wir über unzählige Brücken und durch enge und dunkle Gassen laufen.

Weltreise Etappe Nahost-Arabien
Weltreise Etappe Nahost-Arabien
Weltreise Etappe Nahost-Arabien

Am Nachmittag des nächsten Tages ist es dann soweit.

Weltreise Etappe Nahost-Arabien
Weltreise Etappe Nahost-Arabien

Die Fähre legt ab, fährt langsam durch die Lagune, immer am Stadtrand entlang. Wir passieren den Markusplatz und haben einfach fantastische Ausblicke über die Dächer von Venedig.

Weltreise Etappe Nahost-Arabien
Weltreise Etappe Nahost-Arabien
Weltreise Etappe Nahost-Arabien

Auf der Fähre ist kaum was los. Hauptsächlich Lkw, wenige Pkw und außer uns kein einziges Wohnmobil.

Weltreise Etappe Nahost-Arabien
Weltreise Etappe Nahost-Arabien - Sonja Nertinger

Trotz Regen und Wind ist die Überfahrt ruhig und 24 Stunden später legen wir in Igoumenitsa an. Hier ist das Wetter noch sehr warm, wir haben gar nicht das Gefühl, dass es bereits November ist.

Auf der noch ziemlich neuen Autobahn, die von Igoumenitsa durch die Berge in Richtung Türkei führt, ist nur wenig Verkehr.

Weltreise Etappe Nahost-Arabien

Die Straße wird immer noch ausgebaut, bisher gibt es nur wenige Parkplätze und die Mautstation ist ebenfalls noch im Bau. Es ist richtig angenehm und völlig ungewohnt, wenn auf der Autobahn kein so chaotischer Verkehr herrscht wie bei uns. So können wir gemütlich fahren, ohne dass wir von Lkw-Fahrern aufgrund unseres langsamen Tempos beschimpft werden.

In Alexandroupoli füllen wir unsere Tanks noch einmal voll. Diesel ist hier zwar auch schon teurer (1,28 € pro Liter) als zuhause , aber in der Türkei. soll es ja noch teurer werden.

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