Weltreise Etappe Island und Färöer – Vorschau – Winter

Anreise

Die Fahrt nach Hirtshals/Dänemark bietet bereits einen Vorgeschmack auf den Winter, den wir in Island erleben wollen. Stundenlang fahren wir auf der Autobahn durch Schneetreiben. Erst bei Hamburg wird das Wetter besser. In Dänemark wechseln sich Sonne und Schnee ab. In Hirtshals selbst ist es dann zwar trocken, aber es weht ein eisig kalter Wind. Wir stehen zwar sehr schön am Strand, verbringen aber unsere Zeit meist im Landrover bei eingeschalteter Standheizung.

Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 132
Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 133
Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 134
Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 135

Anstatt spazierenzugehen fahren wir mit dem Landrover herum, schauen uns den Leuchtturm an und den kleinen Fischerhafen. Bei Sonnenschein wirkt alles sehr idyllisch.

Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 136
Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 137

Hirtshals wirkt schon im Sommer etwas verschlafen, jetzt im Winter ist gar nichts mehr los. Außer uns sehen wir keine Touristen.

Überfahrt

Samstag Nachmittag checken wir auf die Norröna ein. Mit uns gehen drei Wohnmobile an Bord und vielleicht zweihundert Pkws, alles Dänen oder Färinger.

Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 138

Das Wetter ist herrlich. Der kalte Wind hat sich über Nacht gelegt und am Sonntag erleben wir einen sonnigen und ruhigen Tag. Die Liegestühle sind heiß begehrt, wir sitzen auf dem Sonnendeck und genießen einfach nur die ruhige Überfahrt.

Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 139

Färöer

Am Montag in Torshavn müssen alle von Bord fahren, auch wir. Im Büro der Smyril Line buchen wir die Weiterfahrt, denn erst jetzt steht fest, dass das Wetter gut genug ist, um über den Nordatlantik zu fahren.

Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 140
Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 141

Auch hier überrascht uns das Wetter mit fast frühlingshaften Temperaturen. So warm und trocken war es nicht mal im letzten Sommer als wir hier waren. Jeder bestätigt uns, dass wir Glück haben und dass das Wetter wirklich ungewöhnlich gut ist.

Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 142
Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 143
Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 144

Nachmittags können wir wieder an Bord fahren und dieses Mal sind außer uns nur 12 Fahrzeuge und 20 Passagiere auf dem Schiff.

Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 145
Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 146
Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 147

Auch bei der Weiterfahrt bleibt der Atlantik ruhig.    

Island

Morgens bei Sonnenaufgang erreichen wir Island, gerade als die schneebedeckten Berge von der Sonne beschienen werden. Ein unvergesslicher Anblick.

Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 148
Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 149
Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 150

Den Vormittag verbringen wir in Seydisfjördur. Die Sonne scheint und mit den schneebedeckten Bergen um uns herum sieht es genauso aus, wie wir es uns erhofft haben.

Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 151
Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 152
Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 153

Auf der Fahrt über den Pass sehen wir bereits den ersten gefrorenen Wasserfall und Klaus ist eigentlich ständig am Filmen.

Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 154

In Egilsstadir bleiben wir dann den restlichen Tag, um uns auf die Weiterfahrt vorzubereiten. Hier entscheidet es sich, in welche Richtung wir fahren, denn wir machen die Fahrt vom Wetter abhängig. Die isländische Wetterseite ist mit den Prognosen für 2 – 3 Tage unserer Erfahrung nach sehr genau.

Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 155
Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 156
Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 157

Aufgrund der Wettervorhersage fahren wir auf der Ringstraße entgegen des Uhrzeigersinns. Die Straße ist überwiegend frei, es gibt nur gelegentlich ein paar schneebedeckte Passagen.

Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 158
Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 159

Die Zufahrten ins Hochland sind alle gesperrt, hier liegt meterhoch der Schnee.

Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 160

Die asphaltierte Zufahrt zum Dettifoss-Wasserfall ist offen und wir beschließen, dass wir uns den Wasserfall anschauen. Auf der 25 Kilometer langen Fahrt dahin begegnet uns kein Fahrzeug, wir fühlen uns wie im absoluten Nichts, mitten in einer Schneewüste.

Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 161
Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 162
Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 163

Die Straße ist meistens schneebedeckt, wir fahren durch Schneewehen und bevor wir den eigentlichen Parkplatz erreichen, ist Schluss. Es sind 20 Minuten Fußmarsch durch Schnee bis zur Schlucht. Wir machen den Weg mehrmals. Gleich als wir ankommen, schauen wir uns den Dettifoss an. Leider steht die Sonne schon so tief, dass sie den Wasserfall nicht mehr beleuchtet. Die Nacht wird wieder kalt. Am morgen haben wir -7 Grad und zum Zähne putzen braucht Sonja Handschuhe.

Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 164
Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 165
Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 166

Wir gehen erneut zum Wasserfall und bei strahlendem Sonnenschein erleben wir die tief verschneite Landschaft.

Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 167
Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 168
Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 169
Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 170
Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 171

Den nächsten Stopp machen wir am Mývatn-See.

Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 172
Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 173
Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 174
Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 175
Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 176

Im nahe gelegenen Geothermalgebiet dampft und zischt es. Meterhohe Gischt-Fontänen schießen in den Himmel. Die Aktivitäten sind viel größer als bei unserem letzten Besuch im Sommer.

Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 177
Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 178

Von einem Aussichtspunkt überblicken wir die Gegend. Hier ist es so warm, dass wir sogar im Freien kochen können. Das ist wesentlich praktischer als im Landrover, wo es doch etwas beengt ist aufgrund der ganzen Foto- und Film-Ausrüstung, die wir dabei haben.

Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 179
Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 180

Doch dank unserer Standheizung ist es gut auszuhalten. Da wir sie nachts nicht laufen lassen, gefriert der Dunst an den Wänden und wir müssen alles erst wieder auftauen. Wir heizen also morgens erst mal ein, damit wir es warm haben, bevor wir aus unseren warmen Schlafsäcken herauskrabbeln.

Am frühen Abend wird die Landschaft unter uns von der untergehenden Sonne regelrecht ausgeleuchtet. Klaus ist seit unserer Ankunft fast ständig beim Filmen, um all die schönen Momente einzufangen, die wir ständig erleben.

Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 181
Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 182

In der Nacht sehen wir endlich das erste Nordlicht. Neben der Winterlandschaft ist das ein Grund für unsere Island-Reise. Und so verbringen wir auch die kommenden Nächte mit dem Warten auf die Nordlichter. Wir können uns zwar immer wieder im Landrover aufwärmen, aber trotzdem verbringen wir eine lange Zeit im Freien und die Nächte sind eisig kalt. In Verbindung mit kaltem Wind kommt uns die tatsächliche Temperatur von -7 Grad doppelt so kalt vor.

Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 183
Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 184

Wenigstens ist es tagsüber sonnig und oft können wir bereits im Freien frühstücken.

Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 185
Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 186

Wir sind im Sommer ebenfalls hier unterwegs gewesen, aber jetzt wirkt alles anders. Hügel, Farmland, Wiesen, selbst Lavafelder versinken im Winter unter einer meterhohen Schneedecke, die das Aussehen der Landschaft völlig verändert.

Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 187
Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 188
Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 189

So wie es aussieht, bleiben die Island-Pferde auch im Winter auf den Weiden. Sie werden zwar zugefüttert, knabbern aber genauso an den trockenen Gräsern, die der schmelzende Schnee freigibt.

Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 190
Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 191 - Klaus Schier
Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 192

In Husavik erleben wir einen schönen sonnigen Tag. Der kleine Hafen mit den Fischerbooten und den schneebedeckten Bergen dahinter bietet einen wunderschönen Anblick. Es ist so angenehm in der Sonne, dass wir zum Mittagessen und Kaffe trinken oberhalb des Hafens im Freien sitzen.

Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 193
Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 194

Wir stoppen am Godafoss-Wasserfall, der teilweise vereist ist.

Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 195
Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 196 - Klaus Schier

Anschließend verbringen wir ein paar Tage in Akureyri. Auch hier sehen wir jede Nacht das Nordlicht am Himmel.

Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 197

Außerdem haben wir hier die Gelegenheit, mit einem Rettungsteam von ICE-SAR mitzufahren. Mit einem Raupenfahrzeug und einem Geländewagen fahren wir den Berg hinauf. Der Fahrer des Geländewagens lässt dabei die Luft aus den Reifen, damit er auf Schnee fahren kann. Sie sehen aus, als ob sie bereits platt wären. Doch damit kommt er so problemlos den Berg hinauf, dass es einfach unglaublich ist für uns.

Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 198
Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 199

Für uns geht es von Akureyri noch ein Stück weiter nordwärts, nach Siglufjördur. In dem kleinen Fischerort waren wir ebenfalls bereits im Sommer.

Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 200

Hier war in den 1960er Jahren ein Boom mit Heringsfischerei. Doch nachdem die großen Schwärme ausblieben, sind immer mehr Leute weggezogen. Seit einigen Jahren arbeitet ein privater Investor daran, Siglufjördur als Ausflugsort und Touristenattraktion aufzuwerten. Es gibt inzwischen einen Golfplatz, einen Skilift und ein hervorragend aufgemachtes Herings-Museum. Blickfang im Ort sind ein paar bunte Häuser am Hafen.

Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 201

Als wir dort sind, kommt Klaus mit Fischern ins Gespräch und sie haben nichts dagegen, dass er ihnen bei der Arbeit zusieht. Um 4.30 Uhr morgens soll er am Boot sein, dann kann er mit ihnen hinausfahren, wenn sie die Netze einholen.

Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 202

Es wird ein interessanter Ausflug für ihn. Am Nachmittag ist das Boot zurück und aufgrund des beengten Platzes wird Klaus beim Filmen und Fotografieren so dreckig, dass überall an seiner Kleidung Fischreste kleben. Doch er ist glücklich darüber, denn schon seit langem wollte er einmal Fischern zusehen. Und mehr denn je bewundert er die Männer, die diese schwere körperliche Arbeit erledigen, und zwar bei Wind und Wetter. An diesem Tag war die See noch nicht einmal so rau, doch es gibt Tage, an denen die kleinen Boote heftig durchgeschaukelt werden. Und trotzdem müssen die Fischer dabei noch arbeiten.

Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 203

Von unserem Standplatz in Siglufjördur haben wir erneut das Glück, dass wir das Nordlicht beobachten können.

Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 204

Von Siglufjördur aus fahren wir weiter nach Reykjavik. Auf dem Weg dahin stürmt und schneit es und deshalb beschließen wir, uns dort für ein paar Tage in der Jugendherberge ein Zimmer zu nehmen.

Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 205

Tagsüber ist es zwar sonnig, aber leider mit eiskaltem Wind. Ein Bad in der berühmten Thermalquelle Blaue Lagune ist da genau passend.

Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 206 - Klaus Schier und Sonja Nertinger

Klaus filmt und fotografiert und danach erholen wir uns im heißen Wasser und machen eine der Schlammpackungen, die uns nur das Beste für die Haut versprechen…. Wenn man der Werbung glauben darf, ist das Wasser aufgrund seines Mineralgehalts ein wahrer Jungbrunnen.

Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 207
Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 208

Von Reykjavik aus fahren wir auf der Ringstraße durch den Süden des Landes. In Vík í Mýrdal haben wir über Nacht einen Blizzard, der über Nacht die ganze Landschaft mit Schnee überzieht. Am Tag nach dem Schneesturm fahren wir in der Skeidarársandur durch einen Sandsturm. Die Skeidarársandur ist eine Wüstengegend mit schwarzem Sand und Geröll, durchzogen von Flussläufen.

Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 209
Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 210

Im Süden liegt im Tal kaum Schnee, er hält sich nur in den Bergen.

Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 211
Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 212
Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 213

Heftiger Wind begleitet uns in den kommenden Tagen, wir haben Windgeschwindigkeiten von 80 – 100 km/h. Auf der Ringstraße ist das entsprechend beschildert und wir messen es mit unserem Windmesser selbst nach. Je nachdem, wie gerade der Straßenverlauf ist, kommt uns der Wind entweder frontal entgegen oder als Seitenwind. Manchmal muss Klaus in den 4. Gang herunter schalten und bei Seitenwind versetzen heftige Windböen den Landrover.

Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 214

Bei der Gletscherlagune Jökulsárlón bleiben wir einen Tag. Wie bereits im Sommer sind wir auch jetzt fasziniert und begeistert vom Anblick der Lagune, die voll ist mit Eisbergen. Dazwischen tauchen immer wieder mindestens ein Dutzend Robben auf, die anscheinend genügend Fische hier finden.

Während es im Sommer nur so von Touristen wimmelt, verlaufen sich im Winter die wenigen Besucher. Wir machen einen langen Spaziergang am Ufer des Sees, genießen die Ruhe und Stille mit dem herrlichen Panorama.

Wir übernachten auf der anderen Seite der Ringstraße am Strand, dort wo der Abfluss der Lagune in den Nordatlantik mündet. Der schwarze Lavastrand ist auf Hunderten Metern übersät mit Eisbergen in unterschiedlicher Größe.

Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 215
Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 216

Hier weht ein kräftiger Wind, der die Wellen aufpeitscht. Mit hohen Windfahnen brechen die Wellen ans Ufer, überspülen blaue, weiße oder durchsichtige Eisberge. Trotz der Kälte sind wir so fasziniert von diesem Naturschauspiel, dass wir stundenlang am Ufer stehen, filmen und fotografieren.

Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 217

Auch bei der Weiterfahrt haben wir stürmischen Wind. Der Öxi-Pass ist noch geschlossen, weshalb wir an der Küste bleiben und erst auf der Straße Nr. 92 über den Fagridalur-Pass nach Egilsstadir kommen. Es geht zwar nur 350 m hoch hinauf, aber die Pass-Straße ist größtenteils schnee- und eisbedeckt, neben der Straße türmen sich Schneeverwehungen. Von den bis zu 1000 m hohen Bergen sehen wir kaum etwas, das diffuse Sonnenlicht erzeugt einen sogenannten Whiteout. Bei diesem Effekt kommt es zu einer Verringerung des Kontrastes, Himmel und Erde verbinden sich, man kann keine Konturen mehr erkennen. Dieses Phänomen ist uns bereits im Norden mehrmals aufgefallen. Durch den Whiteout hat man das Gefühl, sich in einem unendlichen weißen Raum zu bewegen.

Je höher wir dem Pass kommen, desto mehr Schneefall gibt es. In Egilsstadir erfahren wir, dass es bereits seit 5 Tagen durchschneit. Zwar nur dünne, leichte Flocken. Aber das reicht, um mindestes nachts die Pass-Straße nach Seydisfjördur zu sperren. Wir verbringen Dienstag Vormittag noch in Egilsstadir, prüfen im Internet ständig, wann der Pass geöffnet wird. Die Web-Seite des Straßenbauamtes ist hervorragend. Mehrmals pro Stunde wird der Straßenzustand aktualisiert: www.vegagerdin.is/english

Als gegen Mittag offen ist, fahren wir los und überqueren die Fjarðarheiði. Wir wollen schließlich unser Schiff erreichen. Bei den Wetterverhältnissen könnte es passieren, dass man die Straße ein paar Tage sperrt. Und dann würde die “Norröna” ohne uns abfahren.

Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 218

Auf dem Weg kommen uns erst ein Schneepflug und anschließend eine Schneefräse entgegen.

In Seydisfjördur ist zwar inzwischen die kleine Lagune in der Ortsmitte aufgetaut, aber es liegt mehr Schnee als bei unserer Ankunft. Die Reise hört also so auf, wie sie begonnen hat.

Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 219
Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 220

Die “Norröna” kommt aufgrund der Wetterverhältnisse auf dem Nordatlantik dann auch nicht Dienstag Morgen, sondern erst mit 8 Stunden Verspätung an. Sie bleibt über Nacht im Hafen. Mittwoch Spätnachmittag gehen wir an Bord und fahren am Abend ab. Der Kapitän kündigt zwar bei der Abfahrt an, dass wir 4 m hohe Wellen haben werden. Aber ganz so schlimm wird es dann doch nicht. Wir genießen heiße Dusche, warme Kabine und lassen es uns am Frühstücksbuffet schmecken. Das Ausschiffen in Hirtshals geht aufgrund der wenigen Fahrzeuge schnell. Bereits mittags sind wir auf der Autobahn und 3 Tage später wieder daheim in Merching. Lange werden wir hier allerdings nicht bleiben, denn bereits im Juni fahren wir erneut nach Island.

Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 221 - Klaus Schier
Weltreise Etappe Island und Färöer - Bild 222 - Sonja Nertinger
Teilen: