
Im Sommer haben wir uns ein Wohnmobil gekauft und die erste längere Probefahrt machen wir damit nach Schweden und Norwegen. Wie immer geht es mit der Fähre von Rostock nach Trelleborg und dann in gemütlichen Tagesetappen durch die Wälder zu unserem Haus in Jämtland. Hier genießen wir einfach nur die Ruhe und machen ausgedehnte Waldspaziergänge. Spätsommer und Herbst sind hier eine besonders schöne Zeit, denn dann sammeln wir Blaubeeren und Preiselbeeren.

Nach zwei erholsamen Wochen geht es weiter Richtung Norwegen. Am Trondheimfjord finden wir direkt am Wasser einen malerischen Stellplatz. Auf einer kleinen, vorgelagerten Insel gibt es eine Kirchenburg und in der Umgebung kann man gut spazieren gehen.






Gleich in der ersten Nacht sehen wir bereits einen leichten Schimmer Polarlicht. Als wir dann in den kommenden Tagen weiter in den Norden fahren, wird es noch viel besser. Fast eine Stunde lang tanzen direkt über uns grüne Polarlichter am Himmel. Sie waren der Grund, warum wir bei dieser Reise unbedingt weiter in den Norden wollten.


Kurz vor Mo i Rana finden wir einen Stellplatz in einem kleinen Yachthafen.


Auch hier ist das Wetter schön und bei einem Strand-Spaziergang pflücken wir Hagebutten, die zu einem leckeren Kompott eingekocht werden. Das Nordlicht in der Nacht ist leider nicht sehr stark und vor allem das letzte in Norwegen. Das Wetter schlägt um, wir haben einige Regentage,vor allem als wir den Polarkreis überqueren. In Norwegen gibt es direkt an der E 6 einen großen Arktis Center mit Souvenirshop.






In Schweden dagegen begnügt man sich mit einer großen Tafel.

Auf unserer Route durch Arjeplog und Arvidsjaur besichtigen wir die Kirchen und fahren dann durch bis an den Bottnischen Meerbusen.


Erst dort klart das Wetter wieder auf und in den Nächten gibt es sogar wieder Polarlichter.
